5 Gründe, warum du deinen eigenen Lebensplan nie aus den Augen verlieren solltest!

 

Es gibt Situationen im Leben, da kann die eigene Welt schon mal ins Wanken geraten: eine schwere Krankheit, eine Trennung von einem geliebten Partner/Partnerin oder auch ein Jobverlust. Die Karten werden neu gemischt und du machst dir zwangsläufig Gedanken darüber, wie es weitergehen soll.

Abwarten und Tee trinken, ist hier nicht unbedingt die beste Strategie. Werde aktiv und überprüfe, was du nun wirklich willst in deinem Leben.

1. Wie zufrieden bist du mit deiner aktuellen Situation?

Eine schwierige Frage. Versuche es doch mal, dein Gefühl von Zufriedenheit für deine aktuelle Situation auf einer Skala von 1-10 einzuordnen. Kannst du die Dinge tun, die dir wichtig sind? Lebst du in einem sozialen Umfeld, das dir gut tut? Hast du die Sicherheit, die du brauchst? Fühlst du dich wohl, so wie du bist und lebst?

Wenn du aktuell nicht zufrieden mit deiner Situation bist, überlege dir, welche Punkte dich zufriedener machen und wo du überhaupt hin willst. Schritt für Schritt kannst du dein Leben dahin verändern. Wenn du einfach alles laufen lässt und andere für dich entscheiden, dann nimmt dein Leben einen Weg, den du dir nicht ausgesucht hast. Ich weiß, das ist unter Umständen anstrengend und sicherlich auch manchmal unangenehm, weil in dem Moment, wo meine seine Grenzen zeigt, auch eine Gegenreaktion kommen wird. Aber ist es das nicht wert, damit du deinen Lebensplan verwirklichen kannst?

2. Wo stehst du und wo willst du hin?

Krass, alles was mal geplant war, ist plötzlich anders – denkst du vielleicht, wenn du dich gerade in einer „Krisensituation“ befindest. Wut, Trauer, Hass und natürlich auch eine kleine Prise Selbstmitleid treiben dich immer wieder zu der Frage an „Warum passiert das gerade mir?“ Jetzt kannst du natürlich den Blick zurück schweifen lassen und dich damit auseinandersetzen, was gewesen ist. Du kannst aber auch deinen Blick nach vorne richten und überlegen, was dir die neue Situation bieten kann.

Fokussiere dich auf deinen Neuanfang. Was willst du zukünftig tun? Was nimmst du mit aus deinem bisherigen Leben, Job, sozialen Umfeld? Was war gut? Was hast du dazu gelernt? Wo hat sich dein Horizont erweitert? Beleuchte auch mal die negativen Punkte, die du jetzt hinter dir lassen kannst. Was hat dir nicht gefallen? Worüber bist du froh, dass du es jetzt nicht mehr machen musst? Wo hast du dich eingeschränkt gefühlt?

3. Hast du Ziele für dein Leben?

Ein großes Wort dieses „Lebensziel“. Jetzt mal Hand aufs Herz, welche Ziele hast du für dein Leben? Z.B. welchen Job willst du machen, welche Aufgaben erfüllen dich, wie und wo willst du leben, was bedeutet Partnerschaft und Familie für dich. Mach’ dir Gedanken darüber, denn nur so kannst du Entscheidungen treffen, die zu deinem Lebensplan passen. Je klarer du in deinen Zielen bist, desto leichter fällt es dir, über ein Jobangebot, einen Ortswechsel oder auch über eine Beziehung zu entscheiden.

4. Weißt du, was du brauchst und willst?

Schnell sind wir bereit Kompromisse einzugehen, besonders in der ersten Euphorie eines neuen Jobs, einer neuen Liebe, allgemein in neuen Situationen. Auch wenn nach einiger Zeit kleine Zweifel aufkommen, wischen wir sie gerne weg mit solchen Gedanken wie „ach, wenn ich erstmal richtig eingearbeitet bin“ oder „ach, das meint er/sie ja nicht so ernst“. Aber bei aller Liebe zum Job, zum Partner/Partnerin, zum Wohnort, zum sozialen Umfeld, weißt du, was du willst und achtest du auch darauf, dass deine Grenzen nicht überschritten werden? Wenn du Kompromisse eingehst, achtest du darauf, dass sie nicht zu weit von deinem Lebensplan entfernt sind? Ein Kompromiss ist immer nur der Mittelweg für beide Seiten. Jeder weicht dabei ein Stück von seinem Weg und seinen Vorstellungen ab. Überprüfe einfach von Zeit zu Zeit, ob deine Bedürfnisse erfüllt sind.

5. Meistens kommt es anders als man denkt!

Das Leben wäre nicht das Leben, wenn wir nicht auch mal einen Teil unserer Träume über Bord werfen für den einen Job, den einen Partner oder die Partnerin, für die eine Stadt oder die Idylle auf dem Land. Eine gewisse Flexibilität brauchen wir, damit wir auch die tollen Chancen rechts und links vom Weg sehen und wahrnehmen können. Doch solltest du trotzdem deinen Lebensplan im Auge behalten und regelmäßig überprüfen, wie weit du dich entfernst. Oft haben wir nicht die Zeit dazu oder nehmen sie uns nicht. Spätestens wenn wir merken, dass wir unzufrieden sind, sich Gefühle einschleichen, dass wir uns eigentlich nach etwas anderem sehnen, dann sollten wir uns tatsächlich die Zeit nehmen und den eigenen Lebensplan mit dem überprüfen, was wir gerade leben. Das Ergebnis ist offen, doch du tust es für dich.

Du siehst, es gibt Situationen in denen wir schnell unseren Lebensplan aus den Augen verlieren können. Wie weit und wie lange, dass entscheiden wir selbst. Wichtig ist, dass du dir darüber bewusst bist und bewusst deine Entscheidung über deine nächsten sinnvollen Schritte triffst.

 

Für alle, die sich eine Auszeit vom Alltag nehmen und sich mit ihrem Lebensplan beschäftigen wollen, biete ich am 10.03.2018 einen Tages-Workshop “Auszeit im Alltag – mit klarem Durchblick zu mehr Wohlgefühl” in Offenbach am Main an.

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2 Gedanken zu „5 Gründe, warum du deinen eigenen Lebensplan nie aus den Augen verlieren solltest!

  1. Kay Antworten

    Ein sehr schöner Beitrag mit wirklich guten Fragen. Ich persönlich habe keinen klassischen Lebensplan aber natürlich verfolge ich ein paar Ziele, die sich aber natürlich regelmäßig ändern, da auch ich mich verändere. Und genau deshalb stelle ich mir die von dir genannten Fragen in regelmäßigen Abständen.
    Ein wichtiger Artikel, der zur Selbstreflexion motiviert!

    Liebe Grüße, Kay.
    http://www.twistheadcats.com

    • inamanthey Autor des BeitragsAntworten

      Danke Kay. Ich finde, sich von Zeit zu Zeit Fragen zu stellen, wo die Reise hin gehen soll auch super wichtig!

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